Übersäuerung: Grundlos krank und was Du dagegen tun kannst

Viele Menschen leiden unter körperlichen Beschwerden, die durch Übersäuerung entstehen. Dies kann durch falsche Ernährung kommen, wie übermäßiger Kaffeekonsum und säurebildende Lebensmittel. Auch Stress, falsche Lebensgewohnheiten und wenig Ruhepausen können den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen.

Die Folgen sind allgemeines Unwohlsein und bei einem fortwährend hohen Säurehaushalt auch schwere Krankheiten.

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Bist Du chronisch müde und fehlt Dir oft die benötigte Energie, um Deinen Alltag zu bewältigen? Hast Du Kopfschmerzen, ist Dir übel und musst vielleicht sogar brechen oder leidest unter Durchfall? Das kann auf eine Übersäuerung hindeuten.

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Aber auch Probleme wie Gelenkschmerzen, entzündetes Zahnfleisch, Atembeschwerden und Herz-Kreislauf-Probleme lassen sich auf eine Übersäuerung zurückführen. Weitere Nachwirkungen können Herzprobleme, Diabetes, Hefepilze, Nieren-Infektionen, Osteoporose, Akne und Fettleibigkeit sein.

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Bei einem gesunden Menschen liegt der pH-Wert zwischen 6,75 und 7,25. Der Körper reguliert diesen von allein, kommen jedoch negative Faktoren hinzu, gerät das Säure-Base-Gleichgewicht durcheinander. Krankheiten entstehen durch den Versuch, dieses Gleichgewicht wieder zu stabilisieren.

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Wie das funktioniert? Der normale pH-Wert für Flüssigkeiten und Gewebe ist alkalisch, ausgenommen der Magen. Wird der Körper sauer, reagiert das Blut mit seinen Puffereigenschaften und kann überschüssige Säuren ausgleichen. Dies schafft das Blut jedoch nur bis zu einem gewissen Grad.

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Wie kannst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt verbessern? Starte Deinen Tag mit einem Glas frisch gepresster Zitrone in Wasser. Zitronen schmecken zwar sauer, besitzen aber einen ausgleichenden Effekt auf den pH-Wert. Trink über den Tag verteilt ausreichend Wasser und beweg Dich in der Natur. So kurbelst du Deinen Stoffwechsel an und hilfst Deinem Körper, die sauren Produkte zu verarbeiten.

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Die Ernährung spielt die größte Rolle für ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht. Mineralien wie Kalzium, Natrium, Magnesium, Eisen und Kalium wirken alkalisierend. Nahrungsmittel haben oft saure und alkalische Mineralien. Wichtig ist, dass die sauren nicht überwiegen. Alkalisch sind Obst- und Gemüsesorten wie Brokkoli, Spinat, Möhren, Äpfel, Paprika, Bananen und viele weitere.

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Sauer auf den Körper wirken dagegen Milch- und Käseprodukte, Süßigkeiten, Fleisch, Kaffee und Energydrinks, gesüßte Fruchtsäfte und vor allem industriell hergestellte Nahrungsmittel.

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Du musst nicht auf alle säurehaltigen Lebensmittel verzichten, aber achte auf das Gleichgewicht, damit auch Dein Säure-Basen-Gleichgewicht gesund bleibt. Kenne Deinen Körper und beobachte, wie Du auf welche Lebensmittel reagierst.